{"id":301,"date":"2018-12-03T15:08:34","date_gmt":"2018-12-03T15:08:34","guid":{"rendered":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/?page_id=301"},"modified":"2025-09-03T13:16:13","modified_gmt":"2025-09-03T13:16:13","slug":"mandala-tattoo","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/mandala-tattoo\/","title":{"rendered":"Das Mandala Tattoo &#8211; Bedeutung, Kunst und Herkunft"},"content":{"rendered":"<h3>Mandalas &#8211; Die hohe Kunst der Symmetrie<\/h3>\n<p>Tattoos sind Ausdruck eines Lebensgef\u00fchls. Ganz gewiss, ja! Denn f\u00fcr die meisten Tattoo-Freunde sind sie mehr als nur eine Jugends\u00fcnde, eine unbedachte Momentaufnahme oder eine nett anzusehende Malerei auf der Haut. <!--more--><\/p>\n<p>Allein wegen ihrer meist tieferen Bedeutung sind sie l\u00e4ngst etwas Besonderes und im Idealfall h\u00e4lt ihre Frist bis dass der Tod Tr\u00e4ger und Motiv scheidet.<br \/>\nJe nach Zeitgeist gibt es bei den Darstellungen der beliebten K\u00f6rperkunstwerke immer wieder unterschiedliche Trends. Die Vielfalt ist unendlich gro\u00df und erfreut sich st\u00e4ndig neuer Ideen. <a href=\"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/tribal-tattoo\/\">Tribals<\/a>, Portraits oder ganz aktuell Mandalas &#8211; die kreative Welt der T\u00e4towierungen h\u00f6rt nicht auf zu wachsen.<\/p>\n<h3>Herkunft<\/h3>\n<p>Die Abbildung von Mandalas ist schon einige Jahrtausende alt. Indianer und Inkas haben zum Beispiel bereits die runden Muster auf Felsen gezeichnet. Ihren Ruhm erlangten die Mandalas dann in den fern\u00f6stlichen L\u00e4ndern, denn mit dem Buddhismus und dem Hinduismus wurden sie gleichfalls auch zum Meditationsobjekt und speziell auch f\u00fcr religi\u00f6se Rituale eingesetzt. Dort ist ihre Darstellung und Verwendung nach wie vor sehr verbreitet. Auch in der christlichen Religion wurden sie vor allem im Mittelalter f\u00fcr die Kirchenmalerei genutzt.<\/p>\n<h3>Bedeutung<\/h3>\n<p>Das Wort Mandala stammt aus dem Sanskrit und steht f\u00fcr Kreis, um den sich alles dreht. Bildlich gesehen ist ein Mandala ein Schaubild, bestehend aus verschiedenen Formen, Figuren oder Wesen. Alles konzentriert sich dabei um den Mittelpunkt. Von diesem Zentrum ausgehend baut sich ein Gesamtbild auf. Am bekanntesten ist wohl das Motiv der \u201eBlume des Lebens\u201c. Insgesamt 19 Kreise ergeben hier ein komplettes Bl\u00fcten-Mandala. Weil Mandalas meistens eine religi\u00f6se Bedeutung haben, spricht man auch von \u201eheiliger Geometrie\u201c.<\/p>\n<p>ngg_shortcode_0_placeholderEin Mandala ist meistens rund oder quadratisch. In dieser jeweiligen geometrischen Form werden dann abstrakte Wesen, Ornamente, Tiere oder religi\u00f6se wie esoterische Symbole integriert, sodass am Ende auch eine psychologische Bedeutung entsteht. Auf den ersten Blick ist nicht immer sofort alles erkennbar f\u00fcr den staunenden Betrachter.<br \/>\nEinige Komponenten finden sich immer wieder in Mandalas und werden auch jetzt noch h\u00e4ufig verwendet. So steht der Kreis etwa oft f\u00fcr die Seele oder das Universum. Ein eingearbeitetes Dreieck steht oftmals f\u00fcr die Vereinigung von positiven und negativen Elementen. Das Viereck steht meist f\u00fcr die vier Himmelsrichtungen und symbolisiert St\u00e4rke. Auch Zahlen finden sich in Mandalas wieder und tragen einen tieferen Sinn in sich. Die Zahl eins kann beispielsweise f\u00fcr Gott oder das menschliche Individuum stehen, die Zahl acht f\u00fcr Gleichgewicht und Harmonie, die Zahl f\u00fcnf steht f\u00fcr Liebe und die innere Mitte.<br \/>\nJedes Mandala ist anders gef\u00fcllt. Die Verwendung des Auges wird sehr oft verwendet und bedeutet im Buddhismus \u201eGottesauge\u201c oder \u201eInneres Ich\u201c. Das Rad wiederum ist Symbol f\u00fcr Motivation und Elan, die Blume steht sinnbildlich f\u00fcr Anmut. Es gibt jedoch auch <a href=\"\/magazin\/blumen-tattoos\/\">einige Blumen und Bl\u00fcten Tattoos die andere Bedeutungen haben<\/a>.<\/p>\n<p>Bei T\u00e4towierungen werden oft bl\u00fcten\u00e4hnliche Mandalas bevorzugt. Sie bestechen durch ihre detailreichen Muster und die Sch\u00f6nheit ihrer Regelm\u00e4\u00dfigkeit. Beliebte K\u00f6rperpartien sind R\u00fccken und Wirbels\u00e4ule, auf deren gro\u00dfer Fl\u00e4che das Mandala sehr akkurat ausgestochen werden kann und die Gleichm\u00e4\u00dfigkeit des Musters besonders gut zum Vorschein kommt. Die meisten Tattoo-Liebhaber lassen sich die harmonischen Abbilder im Traditional- oder Neo-Traditional-Stil stechen. Dabei wird ausschlie\u00dflich mit schwarzer Tinte gearbeitet; derbe schwarze Konturen und viele Schattierungen sind charakteristisch daf\u00fcr.<\/p>\n<h3>Warum ein Mandala-Tattoo?<\/h3>\n<p>Mandalas sind sehr gefragt, weil sie tiefgr\u00fcndig und zeitlos sind. Wer sich f\u00fcr ein Mandala-Tattoo entscheidet, f\u00fcr den ist wahrscheinlich auch der spirituelle Aspekt wichtig. Mittlerweile sind Mandalas aber l\u00e4ngst auch f\u00fcr Ungl\u00e4ubige und Nicht-Religi\u00f6se ein begehrtes Motiv. Inzwischen haben sich viele T\u00e4towierer auf das Stechen von Mandalas spezialisiert. Sie werden oft in Dotwork gestochen, das hei\u00dft also, auf Linienzeichnung wird verzichtet, stattdessen sticht man Punkt f\u00fcr Punkt. Diese Art des T\u00e4towierens erfordert eine hohes Ma\u00df an Konzentration, denn die Symmetrie des Mandalas verzeiht keine Fehler. Das <a href=\"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/tattoo-motive\/\">Motiv<\/a> sollte auch Jahrzehnte sp\u00e4ter und im Alter noch erkennbar und lesbar sein, deswegen sind sehr gute Kontraste zwischen den nicht-t\u00e4towierten Hautstellen und den schwarzen Linien absolut notwendig. Experten raten deshalb dazu, nicht zu fein zu arbeiten. Gern wird f\u00fcr das Stechen von Mandalas der Blackwork-Stil gew\u00e4hlt. Es wird nur mit schwarzer Tinte direkt unter der Hautfarbe gearbeitet und auf Graustufen wird g\u00e4nzlich verzichtet. Bei anspruchsvollen K\u00f6rperstellen wie Schulterkuppe und Armbeuge muss sehr pr\u00e4zise gearbeitet werden, um keine Verzerrungen zu erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mandalas &#8211; Die hohe Kunst der Symmetrie Tattoos sind Ausdruck eines Lebensgef\u00fchls. Ganz gewiss, ja! Denn f\u00fcr die meisten Tattoo-Freunde<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":304,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-301","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","comments-off"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/301","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=301"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/301\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1285,"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/301\/revisions\/1285"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/304"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=301"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}