{"id":509,"date":"2019-10-31T21:49:57","date_gmt":"2019-10-31T21:49:57","guid":{"rendered":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/?page_id=509"},"modified":"2025-09-03T13:15:37","modified_gmt":"2025-09-03T13:15:37","slug":"christina-piercing","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/christina-piercing\/","title":{"rendered":"Christina-Piercing"},"content":{"rendered":"<h2>Wissenswertes \u00fcber das Christina-Piercing<\/h2>\n<p>Das Christina-Piercing, auch Venus-Piercing genannt, ist ein Oberfl\u00e4chenpiercing f\u00fcr Frauen und \u00e4hnelt dem Pubic Piercing der M\u00e4nner. Es handelt sich in beiden F\u00e4llen um ein <a href=\"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/intimpiercing\/\">Intimpiercing<\/a>. Platziert wird das Christina-Piercing kurz vor den \u00e4u\u00dferen Schamlippen, an der untersten Stelle des Venush\u00fcgels.<\/p>\n<p>Seinen Namen hat es von der ersten Tr\u00e4gerin des Piercings und wurde in den 1990er Jahren im Stainless Studio von Tom Brazda gestochen.<\/p>\n<h3>\u00dcberblick<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Name:<\/strong>Christina-Piercing<\/li>\n<li><strong>Wo wird es gestochen:<\/strong> an der untersten Stelle des Venush\u00fcgels<\/li>\n<li><strong>Kosten Piercing:<\/strong> 70 &#8211; 90 EUR<\/li>\n<li><strong>Art:<\/strong> Intimpiercing<\/li>\n<li><strong>Heilungsdauer:<\/strong> 3-4 Monate<\/li>\n<li><strong>Schmerzen beim Stechen:<\/strong> schwer <\/li>\n<\/ul>\n<h2>Motivation des Piercings<\/h2>\n<p>Seit 2010 wird das Christina-Piercing auch in Deutschland immer beliebter. Gr\u00fcnde f\u00fcr das Stechen gibt es viele, meistens \u00fcberzeugt es jedoch aufgrund des schlichten und \u00e4sthetischen Designs. Dar\u00fcber hinaus ist es sch\u00f6n anzusehen sowie beim Geschlechtsverkehr f\u00fcr die meisten Frauen nicht weiter st\u00f6rend.<\/p>\n<p>Auch was den Schmuck betrifft, l\u00e4sst das Christina-Piercing kaum zu w\u00fcnschen \u00fcbrig: Tr\u00e4gerinnen k\u00f6nnen sich zwischen zahlreichen Steckern mit unz\u00e4hligen Verzierungen entscheiden, die das Piercing zu einem echten Hingucker machen.<\/p>\n<h2>So wird das Piercing gestochen<\/h2>\n<p>Wer sich f\u00fcr ein Christina-Piercing entscheidet, sollte den Vorgang nur in einem vertrauensvollen Piercing-Studio durchf\u00fchren lassen. Einige Studios bieten ihren Kundinnen die M\u00f6glichkeit, das Intimpiercing von einer weiblichen Piercerin stechen zu lassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-788\" src=\"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Christina-Piercing.jpg\" alt=\"Christina Piercing\" width=\"162\" height=\"221\" \/>Vor dem Termin ist es von Vorteil, den Intimbereich gut zu rasieren. Dadurch wird das anschlie\u00dfende Stechen um einiges vereinfacht. Vor dem eigentlich Vorgang erkl\u00e4ren Piercer im Regelfall m\u00f6gliche Risiken. In manchen F\u00e4llen muss sogar ein Dokument unterschrieben werden, dass die Tr\u00e4gerin m\u00f6gliche Konsequenzen in Kauf nimmt.<\/p>\n<p>Zuerst markiert der Piercer die zu stechende Stelle. Anschlie\u00dfend wird diese gut durchleuchtet, um dort befindliche Adern nicht zu treffen. Auch das Desinfizieren darf nat\u00fcrlich nicht fehlen. \u00c4hnlich wie bei anderen weiblichen Intimpiercings wird auch das Christina-Piercing mit einer sogenannten Hohlnadel gestochen.<\/p>\n<p>Die empfindliche Haut wird mit dieser Nadel an der markierten Stelle durchstochen und im Anschluss wird das Piercing eingesetzt. Piercer m\u00fcssen zudem darauf achten, dass der ausgew\u00e4hlte Schmuck auch wirklich zu den k\u00f6rperlichen Gegebenheiten der Tr\u00e4gerin passt.<\/p>\n<p>In manchen F\u00e4llen kann es jedoch vorkommen, dass das Christina-Piercing aufgrund bestimmter Gegebenheiten nicht gestochen werden. Fehlt beispielsweise die Falte oberhalb der Schamlippe, ist ein solches Intimpiercing nicht m\u00f6glich. In diesem Fall k\u00f6nnen zuk\u00fcnftige Tr\u00e4gerinnen auf andere Intimpiercings wie das Klitorisvorhautpiercing oder Nefertiti-Piercing zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<h2>Gesundheitliche Risiken<\/h2>\n<p>\u00c4hnlich wie bei anderen Piercings sind auch beim Christina-Piercing m\u00f6gliche Risiken zu beachten:<\/p>\n<p>Nachdem das Piercing gestochen wurde, ist in den darauffolgenden Tagen mit Schwellungen rechnen. Das ist allerdings noch kein Grund zur Sorge, solange der Bereich rund um das Piercing nicht zu stark anschwillt. Ist das Piercing durch die Schwellung jedoch kaum noch zu sehen, ist es ratsam, sofort einen Termin beim Piercer zu vereinbaren, um dem m\u00f6glichen Problem auf den Grund zu gehen. K\u00fchlende Sprays k\u00f6nnen zudem die Schwellung lindern.<\/p>\n<p>Auch Allergien sind beim Piercen ein wichtiges Thema und sollten nicht au\u00dfer Acht gelassen werden. Wer auf bestimmte Materialien allergisch reagiert, sollte demnach beim Wechseln des Piercings besonders darauf achten, aus welchem Material das gew\u00fcnschte Piercing ist.<\/p>\n<p>In manchen F\u00e4llen kann fehlerhaftes Stechen dazu f\u00fchren, dass das Piercing mit der Zeit einfach hinausw\u00e4chst, da nur wenig Haut im Schambereich vorhanden ist. Auch zu stark gebogene und zu kurze Piercings k\u00f6nnen mit der Zeit aus dem Bereich auswachsen.<\/p>\n<p>Selbst im Alltag werden Tr\u00e4gerinnen des Christina-Piercings auf die Probe gestellt. So kann es beim Umziehen beispielsweise dazu kommen, dass die Tr\u00e4gerin am Piercing h\u00e4ngen bleibt und dieses im schlimmsten Fall sogar herausrei\u00dft. Aber auch sportliche Aktivit\u00e4ten sind mit Risiken verbunden, weshalb es von Vorteil ist, das Piercing vorher abzukleben.<\/p>\n<p>Zuletzt birgt auch der Geschlechtsverkehr einige Gefahren, zu denen unter anderem die Verletzung am Piercing selbst sowie etwaige Infektionen geh\u00f6ren. Es ist daher von Vorteil, nach dem Stechen f\u00fcr eine bestimmte Zeit auf ungesch\u00fctzten Geschlechtsverkehr zu verzichten, um Ansteckungsgefahren zu vermeiden.<\/p>\n<h2>Schmerzen<\/h2>\n<p>Die Schmerzen h\u00e4ngen von der jeweiligen Person und dessen Schmerzempfinden ab, daher kann dies nicht genau festgelegt werden. Da es sich allerdings um einen sensiblen Bereich handelt, ist es nicht selten, dass die Schmerzen mitunter etwas st\u00e4rker ausfallen.<\/p>\n<h2>Heilung &amp; Pflege<\/h2>\n<p>Die Heilungsdauer des Christina-Piercings ben\u00f6tigt mit vier bis zw\u00f6lf Monaten wesentlich l\u00e4nger als andere Piercings. Da sich der Intimbereich kaum ruhig stellen l\u00e4sst, bilden sich Entz\u00fcndungen schneller als in anderen Bereichen.<\/p>\n<p>Es wird daher empfohlen, w\u00e4hrend der Heilungsdauer nur wenig Druck auf das Piercing auszu\u00fcben. Besonders nach dem Stechen sollten sportliche Aktivit\u00e4ten bis auf ein Minimum reduziert werden, da die Wunde ansonsten aufgrund bestimmter Bewegungen noch weiter gereizt werden kann.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Heilung sollte das Christina-Piercing unbedingt t\u00e4glich gereinigt werden, damit Bakterien und Keime nicht in die Wunde eindringen k\u00f6nnen. F\u00fcr die Pflege werden idealerweise Wunddesinfektionsmittel f\u00fcr Schleimh\u00e4ute sowie lauwarmes, steriles Wasser verwendet. Auch Kamille eignet sich zur Behandlung des Genitalpiercings.<\/p>\n<p>Besonders beim Duschen sollten Tr\u00e4gerinnen darauf achten, die Stelle des Piercings nicht zu sehr aufzuweichen. Auf Baden sollte nach dem Stechen f\u00fcr ungef\u00e4hr vier Wochen verzichtet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wissenswertes \u00fcber das Christina-Piercing Das Christina-Piercing, auch Venus-Piercing genannt, ist ein Oberfl\u00e4chenpiercing f\u00fcr Frauen und \u00e4hnelt dem Pubic Piercing der<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-509","page","type-page","status-publish","hentry","comments-off"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=509"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/509\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":935,"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/509\/revisions\/935"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}