{"id":544,"date":"2020-01-02T13:52:44","date_gmt":"2020-01-02T13:52:44","guid":{"rendered":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/?page_id=544"},"modified":"2025-09-03T13:18:58","modified_gmt":"2025-09-03T13:18:58","slug":"penispiercing","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/penispiercing\/","title":{"rendered":"Penispiercing &#8211; der lustvolle Intimschmuck f\u00fcr den Mann"},"content":{"rendered":"<p>Piercings im Intimbereich sind sowohl bei M\u00e4nnern als auch Frauen sehr beliebt. Entscheidet sich ein Mann f\u00fcr diesen K\u00f6rperschmuck so kann das Piercing die Eichel als auch der Hodensack schm\u00fccken. Die Schmerzen beim Stechen sollen \u00fcbrigens weniger schlimm sein als man erwartet.<\/p>\n<h3>\u00dcberblick<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Name:<\/strong>Penispiercing<\/li>\n<li><strong>Wo wird es gestochen:<\/strong> am Penis<\/li>\n<li><strong>Kosten Piercing:<\/strong> 60 &#8211; 90 EUR<\/li>\n<li><strong>Art:<\/strong> Intimpiercing<\/li>\n<li><strong>Heilungsdauer:<\/strong> 1-9 Monate<\/li>\n<li><strong>Schmerzen beim Stechen:<\/strong> mittel <\/li>\n<\/ul>\n<h2>Woher stammt das Intimpiercing?<\/h2>\n<p>Die verschiedenen Formen der <a href=\"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/intimpiercing\/\">Piercings im Intimbereich<\/a> finden ihren Ursprung in S\u00fcdostasien. Jedoch wurden traditionelle Piercings im Genitalbereich auch von Indien bis Borneo entdeckt. Im Karma Sutra wird der lustvolle Schmuck bereits im 2. Jahrhundert beschrieben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-819 alignleft\" src=\"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Penispiercing.jpg\" alt=\"Penispiercing\" width=\"147\" height=\"201\" \/><\/p>\n<p>Die Erw\u00e4hnung dieses intimen K\u00f6rperschmucks im westlichen Raum fand zum ersten Mal aufgrund ethnographischer Berichte im 19. Jahrhundert statt. Daraufhin folgte eine kurzer Trend der Oberklasse ein Intimpiercing zu tragen.<\/p>\n<p>Erst in der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts erlangte dieser Schmuck in der breiten Masse zunehmend Beliebtheit. In den 1980er Jahren wurde das Genitalpiercing popul\u00e4r, da es von den Mitgliedern der Modern Primitive Bewegung in San Francisco getragen wurde.<\/p>\n<p>Heutzutage gewinnt das Schmucken des Intimbereichs mit Ringen oder St\u00e4ben zunehmend an Beliebtheit. Nicht nur zahlreiche Promis wie Lenny Kravitz und Christina Aguilera bekennen sich zu Genitalpiercings, auch bei jungen Erwachsenen steigt die Nachfrage.<\/p>\n<h2>Welche Motivation f\u00fchrt zum Stechen des Intimschmucks?<\/h2>\n<p>Die wesentliche Motivation f\u00fcr das Stechen eines Intimpiercings ist &#8211; wie auch bei allen anderen <a href=\"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/piercing\/\">Piercings<\/a> &#8211; die Individualisierung des eigenen K\u00f6rpers. Neben diesem \u00e4sthetischen Aspekt, spielt auch der Lustgewinn beim Geschlechtsverkehr eine Rolle, da zus\u00e4tzlich Reiz ausge\u00fcbt wird. Insbesondere bei einem Penispiercing profitieren beide Partner, da sowohl der Tr\u00e4ger als auch der Partner\/die Partnerin stimuliert wird.<\/p>\n<h2>Welche Penispiercings gibt es und wie werden sie gestochen?<\/h2>\n<p>Entscheidet sich der Mann f\u00fcr ein Intimpiercing, so kann dieses an der Peniseichel, dem Penisschaft, der Penishaut am Schaft, dem Hoden oder auch am Damm befestigt werden.<\/p>\n<p>Das beliebteste Piercing beim Mann ist das <a href=\"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/prinz-albert-piercing\/\" title=\"Prinz-Albert-Piercing\">Prinz-Albert Piercing<\/a>. Dieses verl\u00e4uft von der Harnr\u00f6hre \u00fcber die Peniswand in der Eichelkranzfurche.<\/p>\n<p>Es wird von der Harnr\u00f6hre beginnend mit einer Venenverweilkan\u00fcle bis zur Unterseite des Penis gestochen. Um Verletzungen zu vermeiden, zieht der Piercer zun\u00e4chst die Nadel beim Einf\u00fchren in die Harnr\u00f6hre etwas in die Kan\u00fcle zur\u00fcck. Sobald die Kan\u00fcle ideal positioniert ist, wird die Nadel vorgeschoben &#8211; der Stich erfolgt. Um das Durchstechen der Kan\u00fcle durch die Nadel zu vermeiden, muss darauf geachtet werden, dass die Kan\u00fcle nicht gebeugt wird. Um dies zu verhindern gibt es auch eine umgekehrte Version, bei welcher eine Metallr\u00f6hre in der Harnr\u00f6hre platziert wird. Sitzt diese wie gew\u00fcnscht, wird die Vorderkante nach Au\u00dfen gedr\u00fcckt. Diese Ausbeulung ist schlie\u00dflich von Au\u00dfen sichtbar und wird durchstochen.<\/p>\n<p>Das Ampallang wird ebenfalls durch die Eichel gestochen und verl\u00e4uft horizontal und kreuzt die Harnr\u00f6hre oder dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Das Apadravya wird vertikal durch die Eichel gestochen, sodass sich der Einstritts- und Austrittspunkt gegen\u00fcber liegen. Diese Punkte werden in der Regel mit einer Klemme fixiert. Das Piercing wird mit einer gleichm\u00e4\u00dfigen Bewegung gestochen.<\/p>\n<p>Der Dydoe ist das einzige Piercing, das traditionell nicht durch die Harnr\u00f6hre verl\u00e4uft, sondern durch den koronalen Rand der Eichel. Es ist sehr schmerzhaft, da dort viele Nerven verlaufen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dich-mit-stich.de\/magazin\/frenulum-piercing\/\">Das Frenulumpiercing<\/a> wird unterhalb der Vorhautb\u00e4ndchens gestochen.<\/p>\n<p>Das Vorhautpiercing kann nur von unbeschnittenen M\u00e4nnern getragen werden, da es durch die Vorhaut gestochen wird.<\/p>\n<p>Das Hafadapiercing wird an der Haut des Hodensacks platziert.<\/p>\n<h2>Welche gesundheitlichen Risiken sind zu beachten?<\/h2>\n<p>Jedes Piercing stellt einen k\u00f6rperlichen Eingriff dar und kann zu Risiken und Komplikationen f\u00fchren. Die Wahrscheinlichkeit von Schwellungen, Entz\u00fcndungen oder Blutungen ist jedoch bei einem Genitalpiercing erh\u00f6ht. Insbesondere beim Piercen des Penisses k\u00f6nnen Verletzungen von Nerven und gr\u00f6\u00dferen Blutgef\u00e4\u00dfen entstehen. Durch diese Verletzungen kann es zu Infektionen kommen, die im Extremfall zu Unfruchtbarkeit f\u00fchren. Daher ist es wichtig darauf zu achten, dass der Piercer erfahren ist, professionell arbeitet und sehr viel Wert auf Hygiene legt. Auch der Tr\u00e4ger muss bei der Pflege der durchstochenen Stelle auf Hygiene achten und zus\u00e4tzlich bei der Verh\u00fctung mit Kondomen bedenken, dass diese rei\u00dfen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Ein weiterer Risikofaktor, der insbesondere bei Intimpiercings auftritt, ist das versehentliche Herausrei\u00dfen durch H\u00e4ngenbleiben an Hose, Unterw\u00e4sche, Rei\u00dfverschluss, G\u00fcrtel etc.<\/p>\n<h2>Wie schmerzhaft sind Intimpiercings?<\/h2>\n<p>Ein allgemeines Urteil \u00fcber die St\u00e4rke des Schmerzes l\u00e4sst sich schlecht machen. Sie variieren je nach dem individuellem Schmerzempfinden jeder Person. Generell ist das Stechen schnell durchgestanden, jedoch sind die Schmerzen st\u00e4rker, wenn der Schwellk\u00f6rper durchgestochen wird (z.B. Prinz-Albert Piercing). Wird nur die Vorhaut gepierct, ist es weniger intensiv, da keine Schwellungsreaktion auftritt.<\/p>\n<h2>Was ist bei der Heilung und Pflege zu beachten?<\/h2>\n<p>Die durchschnittliche Heilungszeit bei einem Penispiercing betr\u00e4gt zwischen 6 bis 10 Wochen. Die Zeit variiert, da sie beispielsweise abh\u00e4ngig ist von der L\u00e4nge des Stichkanals oder der K\u00f6rperstelle. Wird das Piercing durch einen Schwellk\u00f6rper oder den Penis selbst gestochen, dauert die Heilung rund 4 bis 6 Monate, in Ausnahmef\u00e4llen bis zu einem Jahr.<\/p>\n<p>Zur Pflegeeignen sich Wunddesinfektionsmittel f\u00fcr Schleimh\u00e4ute und lauwarmes steriles Wasser mit etwas Kamille. In den ersten 4 Wochen sollte vollst\u00e4ndig auf normale Duschgels verzichtet werden. Die gepiercte Stelle sollte dar\u00fcber hinaus nicht \u00f6fter als 3mal t\u00e4glich gereinigt und m\u00f6glichst wenig bewegt werden. Ebenso sollte in den ersten 4 Wochen auf Baden verzichtet werden. Geschlechtsverkehr ist nach 2 bis 3 Wochen wieder bedenkenlos m\u00f6glich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Piercings im Intimbereich sind sowohl bei M\u00e4nnern als auch Frauen sehr beliebt. 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